Pin-Belegung L&T AT-2560 USB Box

In der Standardvariante wird die AT-2560 USB Box mit einem Sensoranschluss, einem Ampelanschluss und 4 vorbereiteten (nicht zwingend ausgeführten) Chaosanschlüssen ausgeliefert.

Der Sensoranschluss ist als zweireihige 15poliger D-Sub-Buchse ausgeführt.
Der Ampelanschluss ist als 9polige D-Sub-Buchse ausgeführt.
Für die Chaostaster sind zweipolige Chinchbuchsen vorgesehen, für 4 Stück ist ein Lötanschluss auf der Platine bereits vorgesehen.

Mit „A-Pin“ ist der analoge Anschluss auf dem Atmega-Board gemeint, mit D-Pin der digitale Anschluss des Atmega-Boards. Diese sind auch in der Software einzustellen. Mit „Stecker“ wird der Lötpin des Sensorsteckers bezeichnet.

Sensoranschluss Port-/Pinbelegung der Software

SteckerD-Pin Funktionen 
113Rundenzählung Spur 1
11Rundenzählung Spur 2
3Rundenzählung Spur 3/Tanksensor oder anders
4Rundenzählung Spur 4/Tanksensor oder anders 
5GNDMasseanschluss 
GNDMasseanschluss
7+5V Versorgungsspannung VCC/+5V
8 +5V Versorgungsspannung VCC/+5V
912  Rundenzählung Spur 5/Tanksensor oder anders 
10 10  Rundenzählung Spur 6/Tanksensor oder anders 
11 Tanksensor oder anders
12  Tanksensor oder anders
13 GND Masseanschluss
14  +5V Versorgungsspannung VCC/+5V
15  +5V Versorgungsspannung VCC/+5V

Weitere Sensoren können an beliebige D-Pins des ATmega-Boards angeschlossen werden.

Ampelanschluss

Pinbelegung des Ampelsteckplatzes, diese sind fest vorgegeben und können nicht geändert werden.

SteckerA-PinFunktion
1A5Rot 1
2A3Rot 3
3A1Rot 5
4A6Chaosphase gelb
53,3VVersorgungsspannung der Ampel 3,3V
6A4Rot 2
7A2Rot 4
8A0Ampel grün
9GNDMasseleitung der Ampel

Chaostaster
Neben der Signalleitung (D-Pin) wird auf die Buchsenaußenseite Masse angelegt, sodass je Taster 2 Pole zur Verfügung stehen. Weitere Taster können über andere D-Pins angeschlossen werden.
Jeder beliebige Taster kann als allgemeiner Chaostaster in der Software definiert werden.

ChaosD-PinFunktion
Chaos 15Chaostaster 1
Chaos 24Chaostaster 2
Chaos 33Chaostaster 3
Chaos 42Chaostaster 4

Bahnstromabschaltung

Die Pinbelegung der Bahnstromabschaltung ist fest vorgegeben und kann nicht geändert werden. Zusätzlich zu der Steuerleitung je Spur sind +5V und GND zum Relaisboard zu legen. Entsprechende Anschlüsse sind auf dem L&T-Shield vorgesehen.

A-PinFunktion
A8Bahnstrom Spur 1
A9 Bahnstrom Spur 2
A10 Bahnstrom Spur 3
A11 Bahnstrom Spur 4
A12 Bahnstrom Spur 5
A13 Bahnstrom Spur 6
+5VVersorgungsspannung der BSA +5V
GNDMasseleitung der BSA

Sensoranordnung: Wo muss ich die Sensoren einbauen? (LPT)

Mit dem LPT-Port stehen nur 5 Sensoreingänge zur Verfügung. Aber auch mit diesen lassen sich umfangreiche Boxenanlagen bauen.

Im Folgenden zeige ich einige Sensoranordnungen, vom einfachen Rundenzähler bis hin zum komplexen Aufbau einer Boxengasse.

Dabei ist folgender Farbcode zu beachten:

  • schwarze Schrift = Einstellungen im Programm (L&T)
  • rote Schrift = Tankfunktionen
  • blaue Schrift = Rundenzählfunktion
  • grüne Schrift = Tankbereich

Der gezeigte Aufbau ist speziell für die Steuerung mit L&T unter Verwendung LPT-Ports/Druckeranschlusses ausgelegt. L&T kann nur einen LPT-Port ansprechen.

Sensorenanordnung ohne Boxengasse

Die Sensoranordnung ohne Boxengasse ist recht einfach gehalten. Dazu werden alle notwendigen Sensoren auf der Hauptstrecke, möglichst im Bereich Start/Ziel montiert. Durchfährt man diesen Bereich in normalem Renntempo, dann wird die letzte Rundenzeit ermittelt und der verbrauchte Sprit anhand der Zeit berechnet und vom Tankinhalt abgezogen (wenn die Tankfunktion aktiviert ist). Wird der Tank leer, so kann durch eine Bahnstromabschaltung eine Strafzeit verhängt werden.

Erst wenn das Fahrzeug im vorgesehenen Bereich anhält beginnt der Tankvorgang (Wartezeit bis Tankbeginn 1 Sekunde – der Mechaniker muss ja erst den Tankrüssel aufsetzen).

 

sensor_1Einfacher Zählsensor, ohne Tankfunktion

Diese einfachste Version, ohne Tankfunktion, dient lediglich der Rundenzählung. Dazu wird je Spur ein Sensor in die Bahn eingebaut und an der USB-Box angeschlossen. Als Rundenzählsensor definiert, werden hier nur die Runden gezählt und Rennzeiten ermittelt.

Der Anschluss kann am LPT-Port z.B. an Pin 10 und 11 erfolgen.

Zählsensor mit Tankfunktion, tanken zwischen zwei Sensoren

Tanken auf einem Sensor

Die einfachste Möglichkeit eine Tankfunktion zu realisieren besteht darin, auf der Start- und Zielgeraden auf dem Sensor zu tanken, der auch die Runde zählt. Nun kann unter L&T der Rundenzählsensor aber keine Betankung auslösen, aber dafür der Tanksensor eine Runde zählen.

Dies bedeutet, dass man nicht den Rundenzählsensor anschliessen muss, sondern einen Tanksensor. Technisch gibt es da aber keinen Unterschied, auch beim Einkauf nicht. Lediglich im Programm muss im Einstellungsmenü zum LPT-Port nicht „Rundenzählung Spur 1“, sondern „Tanksensor 1 Spur 1“ ausgewählt werden.

Zudem aktiviert man in den Tankoptionen die Funktion „Tanken auf Sensor 1“.

 

Tanken zwischen zwei Sensoren

Tanken zwischen zwei Sensoren

Die Variante Tanken zwischen den Sensoren vergrößert den Bereich, in dem das Fahrzeug zum Stehen kommen kann und ist somit einfach zu handhaben. Auch hierbei werden lediglich die Tanksensoren verkabelt und über diese zusätzlich die Rundenzählung durchgeführt.

Die Einstellungen im Programm muss also wieder für den entsprechenden Sensor „Tanken Spur 1 EIN“ und nicht „Rundenzählung“ sein. Die Rundenzählung erfolgt durch die Einstellung „Rundenzählen auf Tanksensor 1“ in den Tankoptionen.

Der Tankbereich kann so breit gewählt werden, wie die eigenen Fähigkeiten reichen.

 

Sensoranordnung mit Boxengasse

Eine Boxengasse macht das Rennen realistischer. Wichtige Voraussetzung ist aber, dass man die Boxengasse bei Bedarf befahren kann, eine schaltbare Weiche ist also Voraussetzung.

Durchfährt man diesen Bereich auf der Hauptstrecke, so soll die letzte Rundenzeit ermittelt und der verbrauchte Sprit anhand der Zeit berechnet und vom Tankinhalt abgezogen werden. Wird der Tank leer, so kann durch eine Bahnstromabschaltung eine Strafzeit verhängt werden. Erst wenn das Fahrzeug in die Boxe einbiegt und im vorgesehenen Bereich anhält soll der Tankvorgang beginnen.

 

Tanken auf einem Sensor

Boxengasse mit nur einem Tanksensor

Will man in der Boxengasse auf einem Sensor Tanken, so lässt sich das wie folgt realisieren. Bei einer zweispurigen Bahn werden so 2 Sensoren auf der Hauptstrecke und zwei Sensoren in der Boxengasse benötigt.

Nachteilig an dieser Variante ist, dass es schwer fällt, das Auto genau auf dem Sensor zum Stehen zu bringen, bei Reedkontakten und Gabellichtschranken ist es beinahe unmöglich. Hier bietet es sich an den weiter unten beschrieben Tankbereich aufzubauen.

 

Tanken zwischen zwei Sensoren

sensor_b3Dieser Aufbau bringt den LPT-Port schon an sein Limit, es stehen 5 Eingänge zur Verfügung, für eine zweispurige Bahn bräuchte man jedoch 6 Eingänge (2x Rundenzählung Hauptstrecke, 2x Tanksensor 1 und 2x Tanksensor 2). An die Realisierung an einer vierspurigen Strecke ist indes nicht zu denken.

L&T bietet daher die Möglichkeit erst auf dem Tanksensor 2 die Rundenzählung durchzuführen.

Somit kann man auf der Hauptstrecke den Tanksensor 2 parallel zum Tanksensor 2 der Boxengasse einbauen. Der Tanksensor 1 wird selbstverständlich am Beginn der Boxengasse montiert. Das Programm beginnt nach dem Durchfahren des Tanksensors 1 mit dem Tankvorgang, solange, bis Sensor 2 durchfahren wird.

Problem dieser Lösung ist, das zunächst der Tankvorgang beginnt, und dann beim Anfahren und durchfahren des Tanksensors 2 die Runde gezählt und somit auch dann erst der Sprit für die vergangene Runde abgezogen wird. Nicht nur optisch ein sehr unschöner Effekt, auch kann man so stehts mit leerem Tank in die Boxe einfahren, ohne eine Strafe riskieren zu müssen, da die Auswertung des Tankfüllstandes erst bei der Rundenzählung, also dann wieer mit vollem Tank erfolgt.

Würde man diesen Aufbau mit dem Tanksensor 1 parallel auf der Hauptstrecke aufbauen, dann würde das Fahrzeug bei jedem Durchfahren der Sensoren auf der Hauptstrecke eine Betankung auslösen, da kein Tanksensor 2 das Tanken beendet.

Denkbar wäre hier also alle Sensoren auf der Hauptstrecke parallel zu denen in der Boxengasse zu installieren, was aber erhöhten Bastelaufwand bedeutet.

Tanken zwischen zwei Sensoren – Version 2

sensor_b5Der vorherige Aufbau leidet an der Rundenzählung auf dem Tanksensor 2, was zu einigen Nebenwirkungen führt. Besser ist bei Rundenzählung auf dem Tanksensor 1. Daher muss dieser parallel von der Boxengasse auf die Hauptstrecke gebracht werden.

Um den Tankvorgang aber auf dieser Strecke erst gar nicht beginnen zu lassen, muss auch hier der Tanksensor 2 angebracht werden. Selbstverständlich kann man daher auch den Tanksensor 2 parallel auf die Hauptstrecke bringen, möglichst direkt hinter dem Tanksensor 1 (Bild 1). Somit erhält man das optimale Ergebnis.

Doch es geht mit einem kleinen Kniff auch etwas einfacher (Bild 2)., dazu ist lediglich der Tanksensor 1 parallel geschaltet auf die Hauptstrecke zu bringen, der Tanksensor 2 wird einfach nach der Boxengasse/Weiche erstmalig auf die Hauptstrecke montiert. Somit entfällt das lästige Parallelschalten dieses Sensors.

sensor_b4Der  augenscheinliche Nachteil das man dann auch in der Boxenausfahrt noch tankt dürfte in Anbetracht der kurzen Dauer ehr unwichtig sein. Auch die theoretische Möglichkeit so zwischen den Sensoren auf der Hauptstrecke Tanken zu können dürfte kaum ins Gewicht fallen, da dieser Bereich zügig durchfahren werden muss und lässt sich abmildern, wenn man den ersten Sensor auf der Hauptstrecke dicht vor die Boxenausfahrt baut.

Nicht alle Sensoren eignen sich für den parallelen Einbau, bzw. benötigen dazu noch zusätzliche Elektronik.

Sensoranordnung: Wo muss ich die Sensoren einbauen? (AT-2560/IOW40)

Mit der USB-Box stehen genügend Anschlüsse zur Verfügung, um eine Bahn mit Boxengasse und allen Funktionen aufzubauen. Im Folgenden zeige ich einige Sensoranordnungen, vom einfachen Rundenzähler bis hin zum komplexen Aufbau einer Boxengasse.

Dabei ist folgender Farbcode zu beachten:

  • schwarze Schrift = Einstellungen im Programm (L&T)
  • rote Schrift = Tankfunktionen
  • blaue Schrift = Rundenzählfunktion
  • grüne Schrift = Tankbereich

Der gezeigte Aufbau ist speziell für die Steuerung mit L&T unter Verwendung der L&T AT-2560 USB Box und der L&T IOW40 USB Box ausgelegt.

In der Boxengasse kann man neben dem Tanken in einem einfachen Tankbereich auch mit Spurwechseln arbeiten, um die Fahrzeuge jeweils zum Fahrbahnrand zu bekommen, sodass die Tankbereiche dann hintereinander liegen. Allerdings ist es dann schwerer, das Fahrzeug genau im Tankbereich anhalten zu lassen, da die Stromunterbrechungen der Spurwechsel viel Geschick bei niedriger Geschwindigkeit erfordern.

Ich empfehle daher ein eher einfaches Boxengassenlayout ohne Spurwechsel mit der Funktion zwischen zwei Sensoren zu Tanken.

Sensorenanordnung ohne Boxengasse

Die Sensoranordnung ohne Boxengasse ist recht einfach gehalten. Dazu werden alle notwendigen Sensoren auf der Hauptstrecke, möglichst im Bereich Start/Ziel montiert. Durchfährt man diesen Bereich in normalem Renntempo, dann wird die letzte Rundenzeit ermittelt und der verbrauchte Sprit anhand der Zeit berechnet und vom Tankinhalt abgezogen (wenn die Tankfunktion aktiviert ist). Wird der Tank leer, so kann durch eine Bahnstromabschaltung eine Strafzeit verhängt werden.

Erst wenn das Fahrzeug im vorgesehenen Bereich anhält beginnt der Tankvorgang (Wartezeit bis Tankbeginn 1 Sekunde – der Mechaniker muss ja erst den Tankrüssel aufsetzen).

sensor_1Einfacher Zählsensor, ohne Tankfunktion

Diese einfachste Version, ohne Tankfunktion, dient lediglich der Rundenzählung. Dazu wird je Spur ein Sensor in die Bahn eingebaut und an der USB-Box angeschlossen. Als Rundenzählsensor definiert werden hier nur die Runden gezählt und Rennzeiten ermittelt. Der Anschluss für die USB-Box erfolgt mittels der mitgelieferten Steckverbinder üblicherweise am Port 2.

Zählsensor mit Tankfunktion, tanken zwischen zwei Sensoren

Tanken auf einem Sensor

Die einfachste Möglichkeit eine Tankfunktion zu realisieren besteht darin, auf der Start- und Zielgeraden auf dem Sensor zu tanken, der auch die Runde zählt. Nun kann unter L&T der Rundenzählsensor aber keine Betankung auslösen, aber dafür der Tanksensor eine Runde zählen.

Dies bedeutet, dass man nicht den Rundenzählsensor anschliessen muss, sondern einen Tanksensor. Technisch gibt es da aber keinen Unterschied, auch beim Einkauf nicht. Lediglich im Programm muss im Einstellungsmenü zum IOW40 nicht „Rundenzählung Spur 1“, sondern „Tanksensor 1 Spur 1“ ausgewählt werden. Zudem aktiviert man in den Tankoptionen die Funktion „Tanken auf Sensor 1“.

Tanken zwischen zwei Sensoren

Tanken zwischen zwei Sensoren

Die Variante Tanken zwischen den Sensoren vergrößert den Bereich, in dem das Fahrzeug zum Stehen kommen kann und ist somit einfach zu handhaben. Auch hierbei werden lediglich die Tanksensoren verkabelt und über diese zusätzlich die Rundenzählung durchgeführt.

Die Einstellungen im Programm muss also wieder für den entsprechenden Sensor „Tanken Spur 1 EIN“ und nicht „Rundenzählung“ sein. Die Rundenzählung erfolgt durch die Einstellung „Rundenzählen auf Tanksensor 1“ in den Tankoptionen.

Der Tankbereich kann so breit gewählt werden, wie die eigenen Fähigkeiten reichen.

Sensoranordnung mit Boxengasse

Eine Boxengasse macht das Rennen realistischer. Wichtige Voraussetzung ist aber, dass man die Boxengasse bei Bedarf befahren kann, eine schaltbare Weiche ist also Voraussetzung.

Durchfährt man diesen Bereich auf der Hauptstrecke, so soll die letzte Rundenzeit ermittelt und der verbrauchte Sprit anhand der Zeit berechnet und vom Tankinhalt abgezogen werden. Wird der Tank leer, so kann durch eine Bahnstromabschaltung eine Strafzeit verhängt werden. Erst wenn das Fahrzeug in die Boxe einbiegt und im vorgesehenen Bereich anhält soll der Tankvorgang beginnen.

Tanken auf einem Sensor

Boxengasse mit nur einem Tanksensor

Will man in der Boxengasse auf einem Sensor Tanken, so lässt sich das wie folgt realisieren.

Bei einer zweispurigen Bahn werden so 2 Sensoren auf der Hauptstrecke und zwei Sensoren in der Boxengasse benötigt.

Nachteilig an dieser Variante ist, dass es schwer fällt, das Auto genau auf dem Sensor zum Stehen zu bringen, bei Reedkontakten und Gabellichtschranken ist es beinahe unmöglich. Hier bietet es sich an den weiter unten beschrieben Tankbereich aufzubauen.

Tanken zwischen zwei Sensoren

Boxengasse mit zwei Tanksensoren

Dieser Aufbau ist mit dem USB-Modul sehr bequem zu lösen, da es für jeden Sensor einen eigenen Eingang gibt.

Die Sensoren werden gem. ihrer Bestimmung mit dem USB-Modul verdrahtet. Auf die jeweilig richtig zugewiesene Funktion den den Programmeinstellungen für die einzelnen Ports ist zu achten. Wie oben beschrieben ist der Tanksensor 1 auch als Rundenzählsensor zu aktivieren. So wird auch die Runde der Boxendurchfahrt gezählt. Übrigens ist so auch ein Start aus der Boxengasse möglich.

Was ist eine Bahnstromabschaltung?

Eine Bahnstromabschaltung (kurz BSA) wird genutzt, um den Bahnstrom für jede Spur einzeln oder für alle Spuren gemeinsam ein- und auszuschalten.

Dadurch werden die Rennen spannender und gerechter.

So kann die Bahnstromabschaltung genutzt werden, um bei einem Frühstart dem Frühstarter den Fahrstrom für eine Strafzeit auszuschalten. Bei der Tankfunktion kann der Strom bei einem leeren Tank ebenfalls für eine Strafzeit ausgeschaltet werden.

Bei Rennende oder beim Betätigen des Chaostasters kann der Bahnstrom für alle Fahrzeuge gemeinsam ausgeschaltet werden. So bleiben alle Fahrzeuge gleichzeitig stehen. Bei einem Unfall kann man so bspw. den Strom für alle anderen ausschalten, die abgeflogenen Fahrzeuge wieder einsetzen und dann das Rennen fortsetzen.

Der Fahrstrom kann nur ein- und ausgeschaltet werden. Eine Drosselung ist nicht möglich.

Die BSA wird zur Ansteuerung mit entsprechenden Steuerleitungen mit der Zeitmessung verbunden, sodass softwaregesteuert der Bahnstrom geschaltet werden kann. Die BSA verfügt dazu je Spur über ein Schaltrelais (im Bild auf der Platine der größere eckige Kasten). Der Bahnstrom muss dazu vom Regler kommend zur BSA gelegt und dann zur Schiene weitergeführt werden.

Es ist daher ein Eingriff in die Stromversorgung der Bahn erforderlich! Wer sich das nicht zutraut sollte daher auf eine BSA verzichten, wer aber die Regleranschlüsse selbst verlegt hat, kommt damit sicher gut zurecht.

Im Bild die BSA, links rot markiert die Anschlüsse für die Steuerleitungen, rechts grün markiert die Schraubanschlüsse für den Bahnstrom.

Die BSA kann jederzeit nachgerüstet werden. Sie kommt als separate Relaisplatine, die nicht in das bestehende Gehäuse eingebaut werden kann. Sie kann aber ohne Gehäuse genutzt werden, für mobile Anlagen und solche, die ständig auf und abgebaut werden empfiehlt sich jedoch der Einsatz eines Gehäuses mit entsprechenden Steckverbindern.

Beim Einsatz vielen Sensoren und einer schwachen USB-Stromversorgung (vom einzelnen Computer abhängig) kann ein zusätzlicher 5V Trafo erforderlich werden.

Im Menü unter Anleitungen findest du die Anleitung zur Bahnstromabschaltung für die BSA als PDF zum Download.

  • linkes Bild: Detailansicht BSA mit angeschlossenen Steuerleitungen
  • mittleres Bild: Detailansicht Zeitmessung mit angeschlossenen Steuerleitungen
  • rechtes Bild: Zeitmessung mit Steuerleitungen zur BSA (das kurze rote Kabel ist ohne Belang)

Anschlussschema

Das folgende Bild zeigt das Anschlussschema der BSA zwischen Regleranschluß und Schiene für zwei Spuren.

Pin-Belegung L&T IOW40 USB Box

Der I/O-Warrior (Hauptbestandteil der USB-Box L&T IOW40) hat neben der 5V Leitung und der GND-Leitung weitere 36 Steuerleitungen, über die Eingangs- und Ausgangssignale verarbeitet werden können. Die Ein-/Ausgänge sind in 4 Ports (0-3) unterteilt, die wiederrum jeweils 8 Leitungen (0-7) besitzen. So gelangt man zu der Bezeichnung Port 0,0 für den ersten Anschluß und Port 3,7 für den letzten. Über L&T können alle diese Leitungen (Port) genutzt werden. Die Zuordnung kann im Programm frei gewählt werden, wobei nachfolgende Belegung als Standard definiert ist.

 

Standard Port-/Pinbelegung der Software

Port  Pin  Funktionen 
Tanken Bahn 1 (Rundenzählung) 
Tanken Bahn 1 (2 Sensoren) 
Tanken Bahn 2 (Rundenzählung) 
Tanken Bahn 2 (2 Sensoren) 
Tanken Bahn 3 (Rundenzählung) 
Tanken Bahn 3 (2 Sensoren) 
Tanken Bahn 4 (Rundenzählung) 
Tanken Bahn 4 (2 Sensoren) 
Bahnstromunterbrechung Bahn 1 
Bahnstromunterbrechung Bahn 2 
Bahnstromunterbrechung Bahn 3 
Bahnstromunterbrechung Bahn 4 
Soundsensor 1 
Soundsensor 2 
Soundsensor 3 
Soundsensor 4 
Zeitmessung Bahn 1 
Zeitmessung Bahn 2 
Zeitmessung Bahn 3 
Zeitmessung Bahn 4 
Soundsensor 5 
Soundsensor 6 
Soundsensor 7 
Soundsensor 8 
Ampel rot 1 
Ampel rot 2 
Ampel rot 3 
Ampel rot 4 
Ampel rot 5 
Ampel grün 
Signal bei Chaostaste 
externer Chaostaster 

 

L&T IOW40 USB Pinbelegung – Ampelanschluss

Pinbelegung Ampelsteckplatz ab Boardversion 0005
ACHTUNG: Boards bis einschließlich Version 0004 haben eine andere Pinbelegung

D-Sub Funktion PortNr Kabel
1 Rot 1 3,0 sw
2 Rot 3 3,2 grau
3 Rot 5 3,4 bl
4 Chaos Sig. 3,6 ge
5 +5V rt
6 Rot 2 3,1 ws
7 Rot 4 3,3 li
8 Grün 3,5 gr
9 nicht belegt 3,7 or

 

L&T IOW40 USB Pinbelegung – Stecker Sensoranschluss (Port 0 und Port 2)

Pinbelegung Sensoranschluss, 15pol D-Sub, ab Boardversion 0005
ACHTUNG: Boards bis einschließlich Version 0004 haben eine andere Pinbelegung

D-Sub Funktion PortNr
1 Sensor 1 2,0
2 Sensor 3 2,2
3 Sensor 5 2,4
4 Sensor 7 2,6
5 +5V
6 +5V
7 GND
8 GND
9 Sensor 2 2,1
10 Sensor 4 2,3
11 Sensor 6 2,5
12 Sensor 8 2,7
13 +5V
14 +5V
15 GND

 

Reedsensoren richtig einbauen

Das Anbringen der Reedsensoren ist mitunter etwas kniffelig.

Je nach verwendetem Maßstab oder Fahrzeugtyp kann die Erkennungsgenauigkeit schwanken. Der eigentliche Sensor auf der kleinen Platine (blaues, längeres Bauteil auf der Platine), sollte lang unter dem Stromleiter fixiert werden (Bild rechts).

Auch eine Montage quer unter dem eigentlichen Bahnschlitz liefert mitunter gute Ergebnisse (Bild link).

Sollte die Erkennung nicht zufriedenstellend ausfallen, so sollte etwas vom Kunststoff der Schiene abgetragen werden, damit der Sensor näher zur Fahrbahnoberfläche kommt. Er sollte dabei möglichst dicht zum Bahnschlitz montiert werden.

Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass kein leitendes Bauteil des Sensors an die Stromleiter der Schiene gelangt!

Erst wenn die Erkennungsrate zufriedenstellen ausfällt sollten die Sensoren mit etwas Heißkleber fixiert werden.